Zur Zeit hat Yoga das Prädikat „Mega-in“. Meine Yoga „Ursprungsquellen“ liegen allerdings in der „Studien-, Sturm- und Drangzeit“. In der ehemaligen DDR galt Yoga als etwas Obskures, Literatur und Kurse gab es darüber so gut wie gar nicht. So hatte ich z. B. gehört, dass Yoga die benötigte Schlafzeit auf ein Minimum verkürzen sollte. Super! Ich fand auch, fünf Stunden Schlaf müssten reichen. Aus dubiosen Quellen besorgte ich mir darüber Lektüre und legte los: „Der linke Arm wird schwer, der rechte Arm wird schwer. Das linke Bein...“ 10 Minuten sollten genügen, um 2 Stunden Schlaf aufzuholen. Dann gab es noch ungewöhnliche Körperübungen, die unter den Begriff Hatha Yoga eingeordnet wurden und allerlei heilsame Wirkungen bringen sollten. Ich übte redlich, hoffte auf napoleonischen Kurzschlaf und buddhistische Gelassenheit. Aber weder das eine noch das andere trat ein, sondern nur dass ich vor Müdigkeit bereits Halluzinationen hatte.
Also Schluss mit dem Unsinn! Einige Irrtümer und Jahre später habe ich erkannt:
Ohne einen Yoga-Meister, Disziplin und die entsprechende Einstellung geht es nicht. Heute nimmt Yoga einen wichtigen Platz in meinem Leben ein, und es besteht die Hoffnung den „Krieger“ noch mit 100 + X Jahren zu meistern … |